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Behandlungsmethoden - Therapierichtungen

Gemäß meines verhaltenstherapeutischen Therapieansatzes bin ich der Überzeugung, dass psychisches Leiden durch eine sogenannte Dysfunktionalität entsteht, die durch alternatives, funktionaleres Denken oder Handeln ersetzt werden kann. Hierbei möchte ich Ihnen fachgerecht helfen.

Sehr erfolgreich ist die Behandlung durch Verhaltenstherapie bei fast allen psychosomatischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten, Zwängen, sozialen Phobien, anderen Phobien, usw.

Weiterhin bin ich spezialisiert auf die Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen. Ich bin lizensierte EMDR-Therapeutin und nehme regelmäßig an Weiterbildungen bezügl. der Behandlung traumatischer Erlebnisse teil. Hier berührt mich besonders, dass viele Begleitumstände eines häufig vor vielen Jahren erlebten Traumas diesem oft gar nicht mehr zugeschrieben werden, den Betroffenen aber extrem belasten können: Schlaflosigkeit, Alpträume, hohe Schreckhaftigkeit, Nervosität, starke innere Unruhe, Beziehungsprobleme usw. Mit einer gezielten Traumatherapie kann die Lebensqualität des/der Betroffenen enorm gefördert werden.

Eine weitere Spezialisierung meiner Tätigkeiten ist die Behandlung von Alkoholmissbrauch bzw. Alkoholabhängigkeit. Hier gilt es, dem Klienten Information zukommen zu lassen, den Stand des Abusus (Missbrauch, Sucht) zu diagnostizieren und Entscheidungshilfen bzgl. des zukünftigen Umgangs mit der Substanz zu leisten. Ich werde auf Grund der gemeinsam beschlossenen Strategien mit dem Patienten einen Therapievertrag abschließen und ihn/sie bei der Umsetzung engmaschig begleiten.

Drogenabhängige werde ich an Fachkliniken weiter verweisen.

Ich habe eine verhaltenstherapeutische Zusatzausbildung für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Wie oben berichtet bin ich insbesondere spezialisiert auf Berufsfindungsprozesse von Jungendlichen (www.karriere-gps.de). Ich gehöre dem Beraternetzwerk der Ruhrakademie der Universität Bochum an, das sich dem Entwickeln wissenschaftlicher Testdiagnostik zur beruflichen Eignung und deren Umsetzung widmet. Weiterhin habe ich eine Lizenz zur Benutzung des Myer-Briggs-Type-Indicator („MBTI“) erworben, dem weltweit am häufigsten benutzten Instruments zur individuellen Typbeschreibung.

Zusammengefasst stehen der MENSCH und seine Kompetenzen im Vordergrund meiner Behandlung. In Amerika studiert, habe ich mir den dortigen direkten, lösungsorientierten, offenen und ehrlichen Therapiestil angeeignet und erwarte dies auch von meinen Patienten. Selbstverständlich kann die Behandlung auch in englischer Sprache erfolgen, just ask for it!

Die Verhaltenstherapie („VT“) beschäftigt sich weniger mit der Vergangenheit, als mit dem Finden neuer Verhaltensansätze im Denken und Handeln („Lösungsorientierung“). Nach der Analyse der problematischen Situationen zielt die VT auf eine Veränderung der Denkmuster und Einstellungen sowie die Einübung neuen Verhaltens.

EMDR“ – Eye Movement Desensitization and Reprocessing nach F. Shapiro – basiert auf der Annahme, dass durch sog. bilaterale (zweiseitige) Bewegungen das emotionale und rationale Verarbeitungssystem von Erinnerungen gleichzeitig angeregt werden kann. Somit ist es möglich, ansonsten scheinbar „unerträgliche“ Erinnerungen von ihren automatischen Gefühlsreaktionen zu entkoppeln und dem Trauma eine neue, sachlichere Bewertung zukommen zu lassen, d.h. „schlecht abgespeicherte“ Erinnerungen werden einer neuen, besser angepassten Verarbeitung zugänglich gemacht, was die früher Autonomie des Traumas beendet.

Suchttherapie versucht der Therapeut einen Veränderungsprozess hinsichtlich des missbräuchlichen Konsumverhaltens eines Patienten einzuleiten. Dies geschieht durch eine Bestandsanalyse, Information über die physischen und psychischen Konsequenzen und das Abwägen der Vor- und Nachteilen einer Veränderung („motivational interviewing“). Dies ist der Ausgangspunkt für „Hilfe zur Selbsthilfe“, ohne die es keine nachhaltige Verhaltensveränderung geben kann.

Der MBTI (Myers Briggs Type Indicator) betrachtet, wie wir Entscheidungen treffen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, woher wir unsere Energie beziehen und ob wir eher strukturiert oder flexibel unser Leben ausrichten und planen. Das Instrument beschreibt Präferenzen der Persönlichkeit, die unser Verhalten im Berufs- und Privatleben charakterisieren.

Der MBTI hilft Menschen, sich selbst und ihr Verhalten zu verstehen, aber auch Wertschätzungen für andere zu zeigen und Unterschiede konstruktiv zu nutzen.