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Die ersten Schritte und Kostenübernahme

Trauen Sie sich!
Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir per Mail (sh@praxis-ffm.de) oder Telefon (069 / 95 40 90 08) auf, damit wir einen Termin verabreden können.

Erstgespräch und probatorische Sitzungen:

Zunächst werden wir ein Erstgespräch verabreden. In diesem haben Sie die Möglichkeit, Ihr Anliegen zu schildern. Üblicherweise finden danach noch dreibis vier probatorische Sitzungen (Testsitzungen) statt, bevor Sie sich entscheiden, ob Sie eine Psychotherapie bei mir wahrnehmen möchten. In diesen Sitzungen werden u.a. die Diagnosen geklärt, das therapeutische Vorgehen erklärt und besprochen und ein Prognose gestellt.

Kostenübernahme :

Ich arbeite in privater Praxis und habe daher keine kassenärztliche Zulassung. Das bedeutet, dass ich grundsätzlich nur Privatpatienten oder Selbstzahler behandele.

Die Kostenübernahme durch private Krankenkassen für eine ambulante Psychotherapie ist in der Regel unproblematisch.

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer privaten Krankenkasse über die notwendigen Regelungen und Formalitäten bei der Inanspruchnahme einer Verhaltenstherapie durch eine Psychologische Psychotherapeutin.

Es gibt einige Tarife, welche nur Basisleistungen vorsehen. Gelegentlich ist hier die Psychotherapie als Leistung generell ausgeschlossen. Auch ist der gewährte Leistungsumfang in jedem Tarif unterschiedlich: das kann von einer Kostenzusage von 20 Sitzungen pro Kalenderjahr bis zu einer unbegrenzten Sitzungsanzahl reichen.

Bei einigen Kassen muss nach den probatorischen Sitzungen ein Therapieantrag für die Leistungszusage gestellt werden, einige Kassen haben ihre eigenen Formblätter für Psychotherapieanträge, die Sie anfordern müssen, bei anderen Kassen reicht die Rechnungsstellung durch den behandelnden Psychotherapeuten. Entsprechend der Anforderungen der Privatkassen werde ich zeitnah entsprechende Gutachten erstellen und Sie beim Ausfüllen notwendiger Formulare unterstützen.

Wie Sie es als privat versicherter Patient gewohnt sind, geht meine Rechnung direkt an Sie und die Erstattung durch Ihre Kasse liegt in Ihrer Verantwortung.

Wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, ist eine Kostenübernahme in einer privaten Praxis nur selten möglich.

Beim sogenannten Kostenerstattungsverfahren stelle ich Ihnen die therapeutischen Sitzungen wie einem privat Versicherten in Rechnung und Sie reichen diese Rechnung bei Ihrer gesetzlichen Kasse ein. Dies ist allerdings eine Kulanzentscheidung Ihrer Krankenkassen und nur dann möglich, wenn ihre Kasse vorher zustimmt. Nach Gesetz steht jedem Patienten die Wahl von privatärztlichen Praxen offen (dies ist im Gesetz ausdrücklich gestattet). Eine Zustimmung für eine ambulante Psychotherapie durch die gesetzliche Krankenkasse soll allerdings nur erteilt werden, wenn "medizinische und soziale Gründe" dies rechtfertigen. Ein solcher Grund könnten zum Beispiel unzumutbare Wartezeiten bei gesetzlich abrechnenden Psychotherapeuten sein (insbesondere im Kinder- und Jugendbereich ist dies oft der Fall). Möglich wäre auch, dass Sie einen Psychotherapeuten mit einer speziellen Qualifikation aufsuchen möchten, welche in Ihrer Region sonst nicht vertreten ist.

Sie sind als gesetzlich Versicherter also von der Entscheidung Ihrer Krankenkasse abhängig, welche aller Erfahrung nach eher ablehnend ausfallen wird. Um herauszufinden, ob Ihre Krankenkasse einem Kostenerstattungsverfahren zustimmt, müssen Sie vor dem Beginn einer Therapie abklären, ob Ihre gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer privatpsychotherapeutischen Behandlung übernimmt. Die Kosten werden von der Krankenkasse nur bis zum gesetzlichen Satz erstattet, es bleibt eine Differenz, welche selbst getragen werden muss. Auch ziehen die Kassen vor der Rechnungsauszahlung oft noch Verwaltungsgebühren ab.

Wenn Sie Ihrer Krankenkasse nachweisen können, dass Sie bei mindestens 5-10 anderen Psychotherapeuten unzumutbar lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssten, könnten Sie unter Umständen auch eine Behandlung bei einem Psychotherapeuten in privater Praxis (teilweise) erstattet bekommen. Auch hierzu sind Sie auf die Kulanz Ihrer gesetzlichen Kasse angewiesen - es gilt hier, hartnäckig zu verhandeln. Rechtlich haben Sie zwar einen Anspruch auf angemessene Versorgung im Krankheitsfall, in der Praxis ist dies allerdings nicht einfach durchzusetzen.

Vor Beginn der Psychotherapie muss bei einigen Kostenträgern ein Konsiliarbericht durch einen Arzt erfolgen, womit der Arzt bestätigt, dass Ihre Symptome psychisch und weitgehend nicht körperlich bedingt sind. Dies erfolgt durch ein Überweisungsformular, welches Sie von mir erhalten können. Wenn Ihr Hausarzt Sie gut kennt, reicht oft seine Unterschrift ohne erneute Untersuchung.

Die Beihilfe von Bund und Ländern (Beamtenversorgung) zur Übernahme psychotherapeutischer Leistungen geht in der Regel problemlos.

Hierfür muss allerdings bei einer Behandlungsdauer von voraussichtlich mehr als 10 Sitzungen ein ausführlicher Antrag durch den Psychotherapeuten gestellt werden. In der Regel erstattet die Beihilfe 40 Sitzungen.

Sie haben die Möglichkeit, mein Angebot als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen. Mein Stundensatz richtet sich wie üblich nach der Gebührenordnung für Ärzte und Psychotherapeuten (2,3-facher Satz).

In Ausnahmefällen habe ich mich bereit erklärt, einen ermäßigten Stundensatz abzurechnen, wenn die finanzielle Situation des Klienten es nachweisbar nicht zuließ, die üblichen Stundensätze zu tragen.